Donnerstag, 21. September 2017
Vorbemerkungen PDF Drucken E-Mail

Jurastudenten werden in Deutschland in Studium und Referendariat über die zwei abzulegenden Staatsexamina noch immer zum sog. Volljuristen ausgebildet, teils auch Einheitsjurist genannt. Zwegw-swiele sind ein möglichst breit über alle Rechtsgebiete gefächertes Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten einerseits, die Wahrung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen juristischen Berufen (Rechtsanwaltschaft, Verwaltung, Justiz, Unternehmen) sowie die Möglichkeit, dass sich die Volljuristen der verschiedenen Berufsfelder „auf Augenhöhe“ begegnen, andererseits.

Mit den Jahren kristallisier(t)en sich wie bei jedem Rechtsanwalt auch bei mir jedoch bestimmte Rechtsgebiete heraus, in denen ich schwerpunktmäßig tätig bin. Insbesondere die Vielschichtigkeit des Rechts und deren rasante Entwicklung, die Vielzahl an Gesetzen und Gesetzesänderungen sowie nicht zuletzt die Fülle an das Recht anwendenden und teils auch modifizierenden Urteilen bedingen meines Erachtens eine bestimmte Schwerpunktbildung. Nur hierüber in Verbindung mit regelmäßiger Fortbildung kann die Qualität anwaltlicher Dienstleistung gewährleistet werden, die Sie erwarten und einfordern dürfen.

Andererseits wird nach meiner Überzeugung auch die Spezialisierung auf  e i n  Gebiet der Vielfalt des täglichen Lebens und der sich ergebenden (Rechts-)Probleme nicht gerecht. Gerade diese Mannigfaltigkeit produziert im Gegenteil immer wieder Schnittmengen zwischen den verschiedenen Rechtsgebieten, die bei der Lösung Ihres ganz speziellen Problems nicht übersehen werden dürfen.

Sollte ich in Ihrem besonderen Fall die meinem Selbstverständnis entsprechende Qualität nicht sichern können, können Sie darauf vertrauen, dass ich Ihnen dies offen sagen werde. Ich werde dann, so Sie dies wünschen, einen entsprechend spezialisierten Kollegen hinzuziehen und/oder Ihnen einen solchen empfehlen.