Donnerstag, 21. September 2017

Fachanwaltskanzlei am Adenauerplatz

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Wir wollen immer artig sein PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 20:05 Uhr

Netter Versuch, lieber Haftpflichtversicherer. Zuerst wird die anwaltlich noch nicht vertretene Geschädigte eines Verkehrsunfalls monatelang hingehalten. Und als selbst ihr dann irgendwann der Geduldsfaden reisst, wird unter Hinweis auf eine angebliche Frech- und Unverfrorenheit eine Regulierung des Schadens abgelehnt. Jetzt mal im Ernst, lieber Versicherer. Oder lieber Sachbearbeiter? Es ist doch nicht wirklich Gegenstand einer Schulung gewesen, dass das klappen könnte? Dass eine Geschädigte den ihr an ihrem Auto zugefügten Schaden im vierstelligen Bereich einfach so auf sich beruhen lässt? Oder stimmt die Quote insgesamt noch?

Vorliegend tut sie das nämlich nicht mehr, weil die einst geduldige Frau sich jetzt einen Anwalt genommen hat. Und dem sind nicht nur noch ein paar weitere, ersatzfähige Schadenspositionen eingefallen. Seine Kosten werden ebenfalls zu übernehmen sein. Dumm gelaufen.

 
In Interpretation eines Wortes PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Dezember 2013 um 09:15 Uhr

Aus einem Gutachten zur Frage der Mangelhaftigkeit eines Fahrzeuges:

"Was vor Ort geschah ist, ist ebenfalls dargestellt. Daraus wird schon deutlich, dass seitens der Werkstatt zur Klärung des technischen Hintergrundes eine generell nicht abzuverlangende Hilfestellung und Unterstützung gegeben wurde. Wie dass zu bezeichnen ist, sei den Parteien in Freistellung gegeben, in Interpretation eines Wortes möge man den Kontext und die dargestellten Fakten sehen."

Und uns Juristen wirft man eine unverständliche und verschrobelte Sprache vor, bietet Kurse (z.B. den) oder Ratgeber (z.B. diesen) an. So, so.

Aber vielleicht hat der gute Mann auch einfach zu viel mit Gerichten zu tun.

 
Die Stimme von Deutschland PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. November 2013 um 16:53 Uhr

Heute Abend geht es in die nächte Runde von "The Voice Of Germany", dem Vernehmen nach (auch) dieses Jahr wieder ein Quotenhit für die ProSiebenSat.1 Media AG. Den Ruhm des TV-Auftritts haben die verbliebenen Kandidaten bereits ernten können, doch was springt eigentlich in Zahlen dabei heraus. Schließlich dient auch diese Sendung letztlich dem Geldverdienen, sei es für die Jury, die Produktionsfirmen oder die Sendergruppe.

Wie groß aber sind die Stücke vom Kuchen für diejenigen, die ihre noch weniger bekannten Stimmen und Gesichter zur Verfügung stellen? Die Anwaltsauskunft des Deutschen Anwaltvereins hat sich die bekannt gewordenen Vertragsteile einmal genauer angeschaut und prüfen lassen. Fazit: man wird (noch) nicht reich, muss aber auch keine Knebelverträge fürchten.

Weitere Einzelheiten liest man hier.

 
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