Dienstag, 20. Februar 2018

Fachanwalt für Strafrecht

Spezialist im Autokaufrecht 

Seestraße 96
13353 Berlin

Telefon: 030 56732305
Telefax: 030 56732306
ra.grigutsch[ad]email.de

 

Ein Klassiker zum Fest PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. Dezember 2013 um 11:36 Uhr


Lieber guter Weihnachtsmann, jetzt ist´s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt. Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren bist du nun durch ´s Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht, auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein: Besitzt du ´nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen, ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar. Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchen von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden. Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt, du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus am Nordpol. Also sieht es aus
als kommst du nicht aus der EU. Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Arbeitsrecht zum Tragen. Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist, weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet, ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen. Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen. Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schlägen drohst. Darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren. Aus ist´s bald mit dem Schlitten fahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt, es sei denn, dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken, dann wird mein Chef es überdenken!

Wir wünschen Ihnen und Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2014!

Schneemann zieht Rentiere im Schlitten


 
Wir wollen immer artig sein PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 20:05 Uhr

Netter Versuch, lieber Haftpflichtversicherer. Zuerst wird die anwaltlich noch nicht vertretene Geschädigte eines Verkehrsunfalls monatelang hingehalten. Und als selbst ihr dann irgendwann der Geduldsfaden reisst, wird unter Hinweis auf eine angebliche Frech- und Unverfrorenheit eine Regulierung des Schadens abgelehnt. Jetzt mal im Ernst, lieber Versicherer. Oder lieber Sachbearbeiter? Es ist doch nicht wirklich Gegenstand einer Schulung gewesen, dass das klappen könnte? Dass eine Geschädigte den ihr an ihrem Auto zugefügten Schaden im vierstelligen Bereich einfach so auf sich beruhen lässt? Oder stimmt die Quote insgesamt noch?

Vorliegend tut sie das nämlich nicht mehr, weil die einst geduldige Frau sich jetzt einen Anwalt genommen hat. Und dem sind nicht nur noch ein paar weitere, ersatzfähige Schadenspositionen eingefallen. Seine Kosten werden ebenfalls zu übernehmen sein. Dumm gelaufen.

 
In Interpretation eines Wortes PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Dezember 2013 um 09:15 Uhr

Aus einem Gutachten zur Frage der Mangelhaftigkeit eines Fahrzeuges:

"Was vor Ort geschah ist, ist ebenfalls dargestellt. Daraus wird schon deutlich, dass seitens der Werkstatt zur Klärung des technischen Hintergrundes eine generell nicht abzuverlangende Hilfestellung und Unterstützung gegeben wurde. Wie dass zu bezeichnen ist, sei den Parteien in Freistellung gegeben, in Interpretation eines Wortes möge man den Kontext und die dargestellten Fakten sehen."

Und uns Juristen wirft man eine unverständliche und verschrobelte Sprache vor, bietet Kurse (z.B. den) oder Ratgeber (z.B. diesen) an. So, so.

Aber vielleicht hat der gute Mann auch einfach zu viel mit Gerichten zu tun.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 9