Donnerstag, 21. September 2017

Fachanwaltskanzlei am Adenauerplatz

Wilmersdorferstr. 94
10629 Berlin

Telefon: 030 88627500
Telefax: 030 88624497
ra.grigutsch[ad]email.de

 

E-Mail für Dich PDF Drucken E-Mail
Montag, den 20. Januar 2014 um 12:15 Uhr

Auszug aus einer Nachricht vom Wochenende:

"Sehr geehrter Herr Grigutsch,

hiermit bestätigen wir dankend den Erhalt Ihrer [...] Rechnung.

Eine Überweisung für Ihre sehr wohlverdiente Arbeit ist abgeschickt. [...] Ein sonniges erholsames Wochenende für Sie und Ihre Familie, wünschen Ihnen, verbunden mit freundlichen Grüßen [...]"

Nun, Arbeitswochen können tatsächlich schlechter starten. Vielen Dank, liebe Familie X!

 
Man kann gar nicht PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 09:56 Uhr

~ so viel essen, wie man ... Und das Agieren jedenfalls des Hamburger Teils der den Bürger schützenden Polizei droht zu einem Possenspiel zu verkommen.

Der Kollege Wings fasst das Geschehene in seinem lesenswerten Blog hier zusammen. In noch weiter verkürzter Fassung: im Zusammenhang mit den Protesten rund um die Rote Flora in Hamburg meldete die Polizei einen Angriff von 30-40 vermummten Linksautonomen auf die Davidwache. Die Presse nahm die Meldung mit der üblichen "Zurückhaltung" auf und zeichnete das Bild linksterroristischer Staatsstreiche, die unmittelbar bevorstünden. In der Folge wurde ein großflächiges sog. Gefahrengebiet ausgerufen, innerhalb dessen seit Jahresbeginn jeder nahezu anlass- und grundlos durch Polizeibeamte kontrolliert werden kann. Ein Grundrechtseingriff nicht gerade geringen Ausmaßes.

So richtig unappetitlich wurde es in den letzten Tagen. Denn es kristallisiert sich zunehmend heraus, dass die Meldungen der Polizei nicht ganz so gestimmt haben. Statt des Angriffs von 30-40 Vermummten auf die Davidwache scheint es sich um eine Rangelei gehandelt zu haben, die 200 Meter entfernt an einer Kreuzung stattgefunden hatte. Und es waren auch keine vermummten Linksautonomen, sondern eine Gruppe sog. "normaler Reeperbahnbesucher", die einen über den Durst getrunken haben sollen.

Nun will ich die Gewalt gegen und Verletzung von Polizeibeamten alles andere als herunterspielen oder gar gutheißen, im Gegenteil verurteile ich sie ausdrücklich. Mir wird aber Angst und Bange, wenn unser aller Freund und Helfer zu derartigen Methoden greift, zu Täuschungen, Verzerrungen und Halbwahrheiten, um sich selbst ein weiteres Instrument der Kontrolle und Überwachung zu schaffen bzw. schaffen zu lassen. So vernichtetes Vertrauen wird, wenn überhaupt, nur schwer zurückzugewinnen sein. Und man möchte gar nicht darüber nachdenken, was in manchen Polizeiköpfen noch so vorgeht.

Selbstredend, dass die neuen Erkenntnisse zum wahren Hergang keinen Einfluss auf den Bestand des sog. Gefahrengebietes haben. Hamburch, meine Perle ...

 
Ein Klassiker zum Fest PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 20. Dezember 2013 um 11:36 Uhr


Lieber guter Weihnachtsmann, jetzt ist´s soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt. Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

Schon seit vielen hundert Jahren bist du nun durch ´s Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht, auch TÜV und ASU gab es nicht.

Dein Schlitten eignet sich nur schwer zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein: Besitzt du ´nen Pilotenschein?

Durch den Kamin ins Haus zu kommen, ist rein rechtlich streng genommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar. Das gibt Gefängnis, das ist klar.

Und stiehlst du nicht bei den Besuchen von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden. Die Polizei lässt nach dir fahnden.

Es ist auch allgemein bekannt, du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus am Nordpol. Also sieht es aus
als kommst du nicht aus der EU. Das kommt zur Klageschrift dazu!

Hier kommt das Arbeitsrecht zum Tragen. Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist, weil du ohne Erlaubnis bist.

Der Engel, der dich stets begleitet, ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen. Das Jugendamt will mit dir sprechen!

Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen. Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schlägen drohst. Darüber ist mein Chef erbost.

Nötigung heißt das Vergehen und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren. Aus ist´s bald mit dem Schlitten fahren.

Das Handwerk ist dir bald gelegt, es sei denn, dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken, dann wird mein Chef es überdenken!

Wir wünschen Ihnen und Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich erfreuliches und erfolgreiches Jahr 2014!

Schneemann zieht Rentiere im Schlitten


 
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